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Biographie
Geboren am 27.04.1972 in Eilenburg, Kindheit in Bad Düben, Jugend in Holzweißig bei Bitterfeld, lebt seit 1988 in Halle (Saale). Ausbildung zum Rinderzüchter mit Abitur. Studium der Umweltschutztechnik in Wernigerode, der Germanistik und Archäologie in Halle, Magister artium 2001. Tätigkeit als Autor, Lektor, Redakteur und Publizist seit 2005. Schinkel debütierte 1994 mit dem Gedichtband durch ödland nachts im Verlag Janos Stekovics, dem folgten bis heute zahlreiche Bände und originalgrafische Veröffentlichungen mit Gedichten, Erzählungen, Texten für Kinder und Jugendliche, Nachdichtungen, Aufsätzen und Essays. Für seine Arbeit wurde er wiederholt ausgezeichnet: Georg-Kaiser-Förderpreis 1998, Joachim-Ringelnatz-Nachwuchspreis für Lyrik 2006, Walter-Bauer-Preis 2012, Thüringer Harald-Gerlach-Stipendium 2016, Dr. Manfred Jahrmarkt-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung 2021. Er war Stadtschreiber in Halle, Jena und Ranis. Zuletzt erschienen die Prosasammlung Die Schönheit der Stadt, die ich verlasse (Halle: mdv 2022), der Gedichtband Mondlabyrinth (ebd. 2024) und die Auswahl Tefaha osul'jan (arabisch, Paris und Istanbul: Maysaloun 2025). Texte von Schinkel wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt.
André Schinkel ist auch als Autorenpate und Kreativlehrer für schreibende Schülerinnen und Schüler tätig. Er leitet seit 2005 die Redaktion von oda – Ort der Augen und seit 2022 die Blogredaktion der Pirckheimer-Gesellschaft e. V. Schinkel ist Mitglied des PEN Deutschland, Gründungsmitglied der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt (seit 2015) und ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste (seit 2018). Im halleschen Dichterkreis dürfte André Schinkel mittlerweile einer der dienstältesten Mitstreiter sein. Er gab seit 2016 etwa 20 Bände der Edition Muschelkalk heraus.
