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Anna Sperk
Biographie
Anna Sperk studierte Ethnologie, Religionswissenschaft, Zentralasienwissenschaften und promovierte im Jahr 2011 zum Thema „Plurale Weltinterpretationen. Das Beispiel der Tyva in Südsibirien“ an der Universität Leipzig. Sie forschte in Sibirien und Zentralasien und veröffentlichte in mehreren Sprachen. 2016 wechselte sie in die Belletristik, blieb aber der empirischen und der zeithistorischen Forschung als Grundlagen ihrer dokufiktionalen Werke treu. Derzeit lebt sie als freie Schriftstellerin, Lektorin und Übersetzerin (Russisch) in Halle (Saale).
In ihren Romanen und Erzählungen verpackt Anna Sperk historische Ereignisse und reales Erleben von Zeitzeugen in Geschichten und verdichtet sie so zu Literatur. Ihr belletristisches Debüt Die Hoffnungsvollen handelt von der Situation junger Wissenschaftler heute, zeugt vom Faszinosum Wissenschaft und zeichnet ein kritisches Bild des Wissenschaftsbetriebes in Deutschland. Der Roman wurde im Jahr 2018 mit dem Förderpreis des Klopstock-Preises für neue Literatur ausgezeichnet. Nach dem Roman Neben der Wirklichkeit (2018), ein Roman über neurountypische Menschen; dem Erzählband … im fliegenden Wechsel. Geschichten aus dem Prekariat (2020) und dem Hörbuch Kein makelloser Mann (2023) erscheint 2027 im Mitteldeutschen Verlag Das Glück kennt keine Eile – Die Eile kennt kein Glück, ein Nachwenderoman in 2 Bänden.
Bibliografie
- Die Hoffnungsvollen. Roman. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2017.
- Neben der Wirklichkeit. Roman. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2018.
- … im fliegenden Wechsel. Geschichten aus dem Prekariat. Erzählungen. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2020.
- Kein makelloser Mann. Hörbuch. Zielophon, Dresden 2023.
